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Es stellt sich vor …

Sonder DOK Waagenbau in Oschatz

Hallo liebe Funkfreunde

OM Werner hat für die Clubstation DC0TO von Januar bis März 2022 einen Sonder-DOK beantragt.

Thema:

Waagenbau in Oschatz

Die Waagenbautradition in Oschatz hat ihre Anfänge mit der Gründung der Firma „Ernst Friedrich Pfitzer – Zeugschmiede“ am 26. April 1845. Im Jahr 2020 war es genau 175 Jahre her, dass in Oschatz die ersten Waagen gebaut wurden.

Noch heute spielt ein Produkt der Firma Pfitzer eine wichtige Rolle im kommunalpolitischen Leben der Stadt. Die historische Stuhlwaage von 1862 wird beim traditionellen Ratsherrenwiegen eingesetzt.
In der Folge waren in Oschatz die Waagenfabrik „Kopp & Haberland“, die Waagenfabrik „Otto Bielig“, der Waagenbaumeister Wilfried Noffke und schließlich zu DDR-Zeiten der VEB (Volkseigener Betrieb) Wägetechnik RAPIDO bedeutsam für die industrielle Entwicklung der Stadt.

Die Oschatzer Waagen GmbH ist heute der einzige verbliebene Waagenproduzent in Oschatz. Das Unternehmen firmiert seit 2004 unter diesem Namen und hat seinen Sitz im Betriebsgelände des ehemaligen VEB Wägetechnik „Rapido“ an der Bahnhofstraße. Seit 1982 gibt es in Oschatz ein Spezialmuseum zu Waagen – das einzige Waagenmuseum Mitteldeutschlands. Das Museum wurde 1998 modernisiert und wird aktuell wieder neu gestaltet. Zu sehen sind Exponate von den Anfängen der Waage bis hin zur modernsten elektronischen Wägeeinrichtung.

SDOK-Urkunde 40WAMU DC0TO

SDOK-Urkunde 40WAMU DC0TO

73 de DJ9ZZZ

OM Thomas

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